Einbecker Bierblog

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Archiv für das Schlagwort “Spende”

Brauhaus-Weihnachtsspende für Neu-Deli

Zu Weihnachten verzichtet die Einbecker Brauhaus AG traditionell auf Weihnachtsgeschenke für Geschäftspartner und spendet stattdessen für einen guten Zweck vor Ort. So auch in diesem Jahr. Eine Spende in Höhe von 1000 Euro überreichte PR-Leiter Ulrich Meiser im Namen des Einbecker Brauhauses an Eckhart Hüser, den Vorsitzenden des neuen Vereins Einbecker Lichtspielfreunde, der das Deli-Kino als Kulturhaus „Neu-Deli“ neu beleben will.

Das frühere Deli-Kino in der Münsterstraße im Herzen von Einbeck war vor einiger Zeit dem Kinosterben zum Opfer gefallen. Der kleine, gemeinnützige, 2020 gegründete Verein Einbecker Lichtspielfreunde hat sich zum Ziel gesetzt, das Kino mit seinem Dekorationsstil der 1970-er Jahre als offenes Kulturhaus zu betreiben. Die Mitglieder und ehrenamtlichen Helfer möchten dort ausgewählte Filme zeigen, die man sonst nicht im Kino sehen kann, und Kulturveranstaltungen anbieten wie Konzerte und Lesungen. Eckhart Hüser: „Wir sind davon begeistert, in einem historischen Gebäude einen Ort der Begegnung und der Lebensfreude zu schaffen.“

Am Sonnabend vor dem 1. Advent sollte eine neue Bühne mit einem Konzert von Christina Rommel und ihrer Band eingeweiht werden. Diese Veranstaltung musste pandemiebedingt kurzfristig auf 14. Mai 2022 verschoben werden. Christina Rommel kam zur Überraschung der Einbecker Lichtspielfreunde dennoch zu einem Besuch nach Einbeck, um den besonderen Veranstaltungsort kennenzulernen und die neue Bühne auszuprobieren; ein kleiner Kreis konnte dabei sein und zuhören. Christina Rommel erklärte laut einer Presseinformation des Einbecker Brauhauses: „Künstler haben eine ziemlich harte Zeit hinter sich. Auf Einbeck habe ich mich die ganze Zeit gefreut! Ich möchte den Einbecker Lichtspielfreunden mit meinem Besuch Mut machen, Träume zu haben und weiterzumachen.“

Weihnachtsspende an einem Original-Stuhl der ehemaligen Kino-Loge im Deli: Brauhaus-Sprecher Ulrich Meiser (r.) überreichte den smybolischen Scheck an Eckhart Hüser, den Vorsitzenden der Einbecker Lichtspielfreunde. Foto: Frank Bertram

Unter dem Baum für Bäume spenden

Das Einbecker Brauhaus lässt zu Weihnachten 1500 Bäume pflanzen. Sozusagen. Denn das Unternehmen verzichtet auch in diesem Jahr auf Weihnachtsgeschenke für Geschäftspartner, spendet stattdessen für einen guten Zweck vor Ort. Eine Spende von 1500 Euro, die ungefähr der gleichen Zahl von jungen Baumpflanzen entspricht, hat Brauerei-Vorstand Martin Deutsch zusammen mit einem symbolischen kleinen Bäumchen an Denise Wery überreicht, der Mitorganisatorin des „Leinetaler Waldprojekt“.

Zum Auto fahren gehören längst auch Fragen nach CO2-Ausstoß, Stickoxid- und Feinstaubwerten und deren Reduzierung. Neben modernsten Technologien, um die Schadstoffausstöße der Autos zu minimieren, ist es Steve Wery und der Autohaus Leinetal GmbH ein besonderes Anliegen, etwas in Sachen Umweltschutz bzw. Umweltregeneration zu unternehmen. Vor diesem Hintergrund entstand die Idee „Leinetaler Waldprojekt“: Ein wichtiger, bislang vernachlässigter Aspekt ist die Bindung von CO2.

Mitorganisatorin Denise Wery bedankte sich für die Spende des Einbecker Brauhauses und sagte: „Unser Anliegen ist es, etwas in Sachen Umweltregeneration zu unternehmen. Kohlendioxid wird von den Bäumen aufgenommen, im Holz gespeichert und somit der Umwelt entnommen. Wird der Baum gefällt und verarbeitet, verbleibt das CO2 im Holz und kann so keinen Schaden mehr anrichten.“

Mit der Unterstützung durch das Einbecker Brauhaus kann das Projekt bei der nächsten Pflanzung den bei den Forstgenossenschaft Elvershausen/Katlenburg-Lindau, Echte und Langenholtensen/Northeim bereits gepflanzten 16.000 Bäumen ungefähr 1500 weitere hinzufügen.

Martin Deutsch erläuterte: „Durch die CO2-Besteuerung ab Beginn des neuen Jahres wird uns allen die Frage des ‚grünen Fußabdruckes‘ aktuell vor Augen geführt. Wir freuen uns, hier in unserer Region gemeinsam mit anderen Partnern ein gutes, richtungsweisendes Projekt zu unterstützen.“

In Hildesheim gingen zum Weihnachtsfest in diesem Jahr vom Einbecker Brauhaus 1500 Euro an die Hildesheimer Tafel, und in Peine, dem Sitz der BrauManufaktur Härke, gehen 1000 Euro an die Bürgerstiftung Peine.

Einen symbolischen Bonsai-Baum bekam Denise Wery aus den Händen von Brauhaus-Vorstand Martin Deutsch – und natürlich den Spendenscheck.

Desinfektionsmittel für Polizei und Feuerwehr

Solidarität in Zeiten der Corona-Pandemie: Hans Denk, Leiter Instandhaltung des Einbecker Brauhauses, hat einen Karton mit 20 Litern Desinfektionsmittel an Stadtbrandmeister Lars Lachstädter (Feuerwehr Einbeck) und Hauptkommissar Torsten Müller (Polizei Einbeck) als Spende übergeben. Das gebrauchsfertige und selbsttrocknende Mittel auf Ethanolbasis dient in der Lebensmittelindustrie zur wirksamen Desinfektion von technischen Oberflächen. Es soll nun zum fortlaufenden Desinfizieren der Feuerwehrgerätschaften und des Empfangstresens der Polizeistation sowie der Bedienelemente der Funkstreifenwagen zum Einsatz kommen, teilte das Einbecker Brauhaus in einer Presseinformation mit. „Das ist eine Geste der praktizierten Solidarität in unserer Region“, erklärte Denk. Lars Lachstädter und Torsten Müller verbanden ihren Dank an das Einbecker Brauhaus mit einem gemeinsamen Appell an alle Bürger, die Infektionsgefahr durch das Coronavirus durch umsichtiges Verhalten zu verringern und die Regeln einzuhalten.

Hans Denk, Lars Lachstädter und Torsten Müller (v.l.). Foto: Einbecker Brauhaus AG

Weihnachtsspende für Streuobst-Initiative

Den symbolischen Scheck nahmen Achim Henze (l.), Werner Arzeus (2.v.r.) und Hartmut Bertram (r.) von Dorte Simon und Martin Deutsch entgegen. Foto: Einbecker Brauhaus AG

Eine Spende über 1500 Euro haben Martin Deutsch und Dorte Simon, Vorstand und kaufmännische Leiterin des Einbecker Brauhauses, an die neue Initiative „Streuobstwiese For Future“ überreicht. Zu Weihnachten verzichtet die Einbecker Brauhaus AG mit ihren Tochtergesellschaften Göttinger Brauhaus AG, Martini Brauerei in Kassel und der BrauManufaktur Härke in Peine auf Weihnachtsgeschenke für Geschäftspartner und spendet stattdessen vier Mal für einen guten Zweck vor Ort. In Göttingen und Kassel gingen jeweils 1500 Euro an die Tafel Göttingen und die Kasseler Tafel. In Peine wurden 1000 Euro an die Hospizbewegung Peine übergeben.

Eine Gruppe aktiver und engagierter Ruheständler hat gemeinsam mit dem Naturschutzbeauftragten des Landkreises Northeim, Gert Habermann, das Projekt „Streuobstwiese For Future“ aus der Taufe gehoben. Den symbolischen Scheck nahmen Joachim Henze, Werner Arzeus und Hartmut Bertram im Sudhaus vor Hopfenpflanzen entgegen. Nicht nur über Klimaschutz reden, sondern vor Ort selbst etwas dafür tun, das möchte die Initiative. Die Projektgruppe „Streuobstwiese For Future“ ist dabei, einen gleichnamigen Verein zu gründen und auf etwa einem Hektar eines naturbelassenen Grundstücks eine Streuobstwiese anzulegen. Der Ausbau und Erhalt von Obstwiesen leistet einen Beitrag zum Klimaschutz, denn Streuobstwiesen dienen als Kohlenstoffspeicher. Die Obstbäume sind lebendige Luftfilter und Sauerstoffproduzenten. Die Pflanzen binden das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid und lagern es in ihre Biomasse ein. Die Sortenvielfalt der Hochstamm-Obstbäume hat dabei stets einen regionalen Bezug. Der Streuobstanbau hatte bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts eine große kulturelle, soziale und ökologische Bedeutung. Daran möchte die Initiative anknüpfen. Interessierte Mitmacher werden gebeten, sich mit Joachim Henze oder mit Hartmut Bertram (joachim.henze52@gmail.com bzw. hartmutbertram@gmail.com) in Verbindung zu setzen.

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