Einbecker Bierblog

Wissenswertes aus der Heimat guter Biere

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Braugerste kommt vom Acker nebenan

Eine der Zutaten für das Einbecker Bier soll in Zukunft auch aus der Region stammen: Ein Teil der Braugerste, aus der das Malz für den sprichwörtlichen Gerstensaft gewonnen wird, soll in diesem Jahr auf sechs verschiedenen Ackern zwischen Sievershausen im Westen und Gieboldehausen im Osten in Südniedersachsen wachsen. Damit können vermutlich rund 35.000 Hektoliter Einbecker Bier gebraut werden. Noch ein paar warme Tage, und die sieben Landwirte des frisch gegründeten Arbeitskreises „Regionale Braugerste“ säen die Sommergerste auf insgesamt rund 140 Hektar Fläche aus.

„Hier wächst unser Bier“: Mit einem Schild markieren die beteiligten Landwirte aus Südniedersachsen und Vertreter des Einbecker Brauhauses auf einem Acker bei Groß Lengden südöstlich von Göttingen den Start eines regionalen Projektes. Foto: Frank Bertram

Die Einbecker Brauhaus AG wird die regionale Braugerste in verschiedenen Einbecker Biersorten einsetzen, eine eigene Linie mit dem regional gewonnenen Malz soll es zunächst nicht geben, sagt Unternehmenssprecher Ulrich Meiser. Und natürlich kann sie nicht ihren gesamten Malzbedarf aus Braugerste decken, die in der Region wächst. Dafür sind die Böden hier zu gut: Landwirte setzen eher auf Zuckerrüben, Mais oder Weizen, weil diese Früchte mehr wirtschaftlichen Gewinn bringen. Braugerste ist eher für karge Böden. „Wir sind aber offen für Neues“, sagt Landwirt Christoph von Breitenbuch. Braugerste helfe bei einer guten Fruchtfolge, außerdem passen die Zeitpunkte von Aussaat Ende März und Ernte Anfang August gut in die Arbeitsverteilung im Laufe des Jahres in den landwirtschaftlichen Betrieben.

Mit dabei sind die Landwirte Heinrich Klingelhöfer aus Groß Lengden bei Göttingen, Christoph von Breitenbuch aus Dassel-Sievershausen, Henning und Bastian Meyer aus Katlenburg, Torsten Fröchtenicht aus Northeim-Hillerse, Markus Gerhardy aus Gieboldehausen sowie Armin Eggert und Siegbert Stieg aus Göttingen-Rittmarshausen.

Brauhaus-Marketingleiter Ingo Schrader freut sich, in kürzester Zeit ein Team von Landwirten zusammen bekommen zu haben. Die regional verwurzelte Brauerei möchte zeigen, wo die Rohstoffe wachsen, die für Bier notwendig sind. Regionale Lebensmittel genießen hohes Vertrauen.

Erwartet werden rund 600 Tonnen Sommer-Braugerste, etwa fünf Tonnen pro Hektar. Zum Vergleich: Die Einbecker Brauhaus AG verbraucht im Jahr rund 10.000 Tonnen Malz. Die regionalen 600 Tonnen Braugerste ergeben zwischen 450 und 500 Tonnen Malz. Dafür ist eine Mälzerei notwendig, die so kleine Mengen aus verschiedenen so genannten Nämlichkeiten (also von unterschiedlichen Flächen) überhaupt annimmt. Die Einbecker Brauhaus AG ist bei einer Mälzerei im fränkischen Schweinfurt fündig geworden, die zur IREKS-Gruppe aus Kulmbach gehört. IREKS ist Großaktionär bei den Einbeckern.

Die zu Malz verarbeitete Sommerbraugerste hat entscheidenden Anteil an Geschmack und Farbe des Bieres. Eine fürs Bier brauen ideale Braugerste muss einen Eiweißgehalt haben, der nicht zu hoch, aber auch nicht zu niedrig ist, erläutert Braumeister Christoph Benseler, der technische Leiter der Brauhaus AG. Mehr als 10 Prozent gelten schon als weniger günstig für den Produktionsprozess. Der Eiweißgehalt ist beim Bier brauen wichtig für die Verbindung mit der Hefe und für den Schaum des Bieres. Deshalb müssen die Landwirte gerade auf ihren guten Böden aufpassen, dass die Braugerste sozusagen nicht mächtig wird und dürfen nur sorgsam düngen.

Es gibt ein „Berliner Programm“ von Braugerste-Sorten, die speziell zum Bier brauen gut geeignet sind. Aus diesem „Berliner Programm“ stammt das Saatgut. Eine Empfehlung durch das Berliner Programm erhalten nur die Braugerstensorten, die sich durch besondere Verarbeitungseigenschaften auszeichnen. Seit 2005 werden im „Berliner Programm“, in enger Zusammenarbeit mit dem Bundessortenamt, neu zugelassene Braugerstensorten auf ihre Verarbeitungseignung in Mälzerei und Brauerei untersucht. Für Sorten, die das Programm erfolgreich durchlaufen haben, vergibt die Braugersten-Gemeinschaft die Empfehlung.

Marketingleiter Ingo Schrader (l.) und Landwirt Christoph von Breitenbuch stellen das Schild auf. Foto: Frank Bertram
Landwirt Heinrich Klingelhöfer an seinem Acker, auf dem bald Braugerste wachsen wird, hier fotografiert von Marketingleiter Ingo Schrader. Foto: Frank Bertram
Hier wächst die Braugerste: die sechs Standorte der Landwirte. Abbildung: Einbecker Brauhaus AG

Einbecker ruft das Grilljahr 2021 aus

Was gehört zum Grillen? Natürlich ein Bier. Ein Einbecker Bier. Einbecker gehört zum Grillen wie der Pfeffer zum Steak, formuliert es das Einbecker Brauhaus, das 2021 zum Grilljahr ausruft. Das passt zum anhaltenden Trend, das Leben so gut es geht nach draußen zu verlagern und im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon alles passend für Grillsessions jeglicher Couleur einzurichten. Ab dem ersten Frühlingserwachen bis in den Goldenen Herbst will die Brauhaus AG das Grillbedürfnis befeuern.

Hinter den Kulissen der Videoproduktion für die Aktion „Bock auf Grillen“. (c) Einbecker Brauhaus AG

„Bock auf Grillen“ ist der Titel einer großen Marketing-Aktion, bei der die Kunden in den Getränkemärkten bei verschiedenen Prämienaktionen gewinnen können. Aber ebenso können unabhängig davon alle viel über das Grillen und das Grillen mit Bier lernen. Dafür präsentiert die Brauerei unter anderem Rezepte, die in kurzen Videos erläutert und gezeigt werden. Bereits online sind ein Mai-Urbock-Gulasch und eine Bier-Senf-Marinade. Weitere sollen im Jahresverlauf folgen. Denn jede Biersorte aus Einbeck gehört zum individuellen Grillerlebnis, das für viele längst ein Ganzjahreshobby geworden ist. Unterstützt wird das Brauhaus dabei von der Lagerfeuer-Kochschule Carsten Bothe und von den „Erzfreunden“ Göttingen.

Aktion im Getränkemarkt. (c) Einbecker Brauhaus AG
Motiv der Marketing-Aktion „Bock auf Grillen“. (c) Einbecker Brauhaus AG

Der Einbecker Sommer wird Orange

Der Einbecker Sommer wird Orange, nach der Zitrone im Radler bringt das Einbecker Brauhaus nun mit Einbecker Blutorange ein weiteres fruchtiges Biermischgetränk auf den Markt. Ihr neuestes Produkt hat das Unternehmen digital-regional präsentiert: mit einem Video, in dem die Blutorangen nur so fröhlich fliegen, jongliert von den im Einbecker Ortsteil Kohnsen lebenden Messoudi Brothers.

Herb-frisch orangig, naturbelassen und kräftig Rot-Orange in der Farbe – so beschreibt die Einbecker Brauhaus AG ihr neues Mischgetränk, das eine Kombination aus Blutorangenlimonade und naturtrübem Einbecker Kellerbier ist und 2,5 Volumenprozent Alkohol enthält. Fruchtig, frisch, herb – und natürlich in der Original Einbecker Flasche, orange kronverkorkt.

Die Messoudi Brothers Karim, Yassin und Soffien begeistern in dem Video mit Akrobatik und guter Laune. Ihr Auftritt fand nicht im Finale der Supertalent-Show oder im heimischen Einbecker Zirkus Charles Knie statt, sondern im Sudhaus des Einbecker Brauhauses. Das bildete mit seinen orangefarbenen Wänden aus den späten 1960-ern die ideale orange Kulisse für die drei Artisten. Gedreht hat das Video dort und in der Abfüllung der Einbecker Fotograf Florian Spieker, der hier über die Dreharbeiten ausführlich berichtet.

Fotograf Florian Spieker (l.) drehte im Sudhaus mit den Messoudi Brothers das Blutorange-Video. Foto: Einbecker Brauhaus AG
Einbecker Blutorange besteht aus naturtrübem Einbecker Kellerbier und Blutorangen-Limonade. Foto: Einbecker Brauhaus AG

Der beste Trank, den einer kennt…

Für einen solchen Testimonial müsste ein Unternehmen heute viel Geld bezahlen: Vor 500 Jahren, beim Reichstag zu Worms 1521, hat Martin Luther sich vor dem Kaiser für seine Lehren rechtfertigen müssen – und erhielt der Legende nach zuvor von Herzog Erich, seinem Landesherrn, einen Krug Einbecker Bier zur Stärkung gereicht. Luther liebte das Einbecker Bier und wird seitdem mit dem bekannten Spruch zitiert, für den es zwar keinen wissenschaftlichen Beleg gibt, der aber für das Image des Gerstensaftes bis heute unschlagbar ist: Der beste Trank, den einer kennt, der wird Einbecker Bier genennt. Sprach’s, ging zum Kaiser – blieb standhaft und widerrief nicht.

Zum 500-jährigen Jubiläum des Reichstages in Worms 1521 sind bereits mehrere neue Bücher erschienen, weitere folgen. Die große Landesausstellung zum Reichstagsjubiläum in Worms ist wegen der Corona-Pandemie auf den Zeitraum vom 3. Juli bis 31. Oktober 2021 verschoben worden. Ob das geplante Programm so stattfinden kann, wie geplant, werden erst die nächsten Wochen und die Entwicklung der Pandemie zeigen.

Luther, der Fürsprecher des Einbecker Bieres, stand bereits vor vier Jahren beim 500-jährigen Reformationsjubiläum auch wegen des Bieres im Blickpunkt.

Luthers Spruch auf dem Besucherrundgang im Einbecker Brauhaus. (c) fb Frank Bertram

Bier mit einem Zug…

Die kreativen Köpfe lassen wieder die Lok durchs Brauhaus fahren, mit einem Zug leeren sie die Flaschenabfüllung und türmen zum Weihnachtsgruß die Bierflaschen auf: „Frohes Fest“ aus Einbecker-Flaschen geformt heißt es am Schluss des inzwischen bereits Tausende Mal geklickten Videoclips, für den Ulf de Boer und Thomas Schlüter wieder im Brauhaus viele Stunden lang getüftelt haben.

Auch der Einbecker Bierblog wünscht ein frohes, ruhiges Weihnachtsfest und einen guten Beginn des neuen Jahres 2021.

Videoclip zu Weihnachten 2020 der Einbecker Brauhaus AG.

Unter dem Baum für Bäume spenden

Das Einbecker Brauhaus lässt zu Weihnachten 1500 Bäume pflanzen. Sozusagen. Denn das Unternehmen verzichtet auch in diesem Jahr auf Weihnachtsgeschenke für Geschäftspartner, spendet stattdessen für einen guten Zweck vor Ort. Eine Spende von 1500 Euro, die ungefähr der gleichen Zahl von jungen Baumpflanzen entspricht, hat Brauerei-Vorstand Martin Deutsch zusammen mit einem symbolischen kleinen Bäumchen an Denise Wery überreicht, der Mitorganisatorin des „Leinetaler Waldprojekt“.

Zum Auto fahren gehören längst auch Fragen nach CO2-Ausstoß, Stickoxid- und Feinstaubwerten und deren Reduzierung. Neben modernsten Technologien, um die Schadstoffausstöße der Autos zu minimieren, ist es Steve Wery und der Autohaus Leinetal GmbH ein besonderes Anliegen, etwas in Sachen Umweltschutz bzw. Umweltregeneration zu unternehmen. Vor diesem Hintergrund entstand die Idee „Leinetaler Waldprojekt“: Ein wichtiger, bislang vernachlässigter Aspekt ist die Bindung von CO2.

Mitorganisatorin Denise Wery bedankte sich für die Spende des Einbecker Brauhauses und sagte: „Unser Anliegen ist es, etwas in Sachen Umweltregeneration zu unternehmen. Kohlendioxid wird von den Bäumen aufgenommen, im Holz gespeichert und somit der Umwelt entnommen. Wird der Baum gefällt und verarbeitet, verbleibt das CO2 im Holz und kann so keinen Schaden mehr anrichten.“

Mit der Unterstützung durch das Einbecker Brauhaus kann das Projekt bei der nächsten Pflanzung den bei den Forstgenossenschaft Elvershausen/Katlenburg-Lindau, Echte und Langenholtensen/Northeim bereits gepflanzten 16.000 Bäumen ungefähr 1500 weitere hinzufügen.

Martin Deutsch erläuterte: „Durch die CO2-Besteuerung ab Beginn des neuen Jahres wird uns allen die Frage des ‚grünen Fußabdruckes‘ aktuell vor Augen geführt. Wir freuen uns, hier in unserer Region gemeinsam mit anderen Partnern ein gutes, richtungsweisendes Projekt zu unterstützen.“

In Hildesheim gingen zum Weihnachtsfest in diesem Jahr vom Einbecker Brauhaus 1500 Euro an die Hildesheimer Tafel, und in Peine, dem Sitz der BrauManufaktur Härke, gehen 1000 Euro an die Bürgerstiftung Peine.

Einen symbolischen Bonsai-Baum bekam Denise Wery aus den Händen von Brauhaus-Vorstand Martin Deutsch – und natürlich den Spendenscheck.

Weihnachtliches aus dem Einbecker Fanshop

Rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit sind neue Produkte im Einbecker Fanshop erhältlich, beispielsweise ein Keksstempel oder eine Einbecker Räucherflasche für Räucherkerzen. Der Fanshop ist ab 1. Dezember auf dem Brauereigelände von Dienstag bis Freitag von 14.30 bis 17.30 Uhr und an den Adventsonnabenden von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Auch online können Fans shoppen.

Wer seine selbst gebackenen Kekse im Advent zu echten Hinguckern verzieren will, kommt um den Einbecker Keksstempel nicht herum. Er drückt das markante Einbecker E auf den Teig.

Da rauchen die Flaschen, in die Räucherkerzen passen: Mit den Räucherflaschen zieht vorweihnachtlicher Duft in die Stuben.

Und natürlich gibt es das Accessoires 2020 auch im Einbecker-Design: eine Mund-Nase-Maske.

Der Online-Fanshop ist hier erreichbar.

Mund-Nase-Maske im Einbecker-Design. Foto: Einbecker Brauhaus AG
Räucherflaschen, passend für Räucherkerzen. Foto: Einbecker Brauhaus AG

Kräftig, süffig, malzig: neuer Einbecker Bockbier-Likör

Wenn dunkles Bockbier aus Einbeck auf echte Bourbon-Vanille und würzig-fruchtigen Cassia-Zimt trifft und eine Prise Gewürznelke hinzu kommt: Dann ist der neue Einbecker Bockbier-Likör im Glas, den die Weserbergland-Brennerei zusammen mit dem Einbecker Brauhaus kreiert hat.

Die Weserbergland-Brennerei von Sebastian Budde und die Einbecker Brauerei haben an dem neuen Einbecker Bockbier-Likör gemeinsam gearbeitet, der bisherige Winterbock-Likör war nicht mehr aktuell. Rezeptur, Geschmack und Design wurden nach fünf Jahren einem deutlich erkennbaren Relaunch unterzogen. Hergestellt wird das Produkt in der Weserbergland-Brennerei.

Weserbergland-Brennerei und Brauhaus AG sind Mitglieder im Regionalen Erzeugerverband Südniedersachsen. „Der neue Einbecker Bockbier-Likör ist ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit mit einem Hersteller aus unserer Region, mit dem es gemeinsam gelingt, die Wertschöpfung in der Region Südniedersachen zu halten“, sagt Brauereisprecher Ulrich Meiser.

Der Ausgangsstoff für den Bockbier-Manufaktur-Likör ist Einbecker „Ur-Bock Dunkel“. Dieser kräftig süffige und malzige dunkle Bock von den Erfindern des Bockbiers trifft „auf die betörende Opulenz der echten Bourbon Vanille und würzig-fruchtigen Cassia Zimt. Abgerundet durch eine kleine Prise Gewürznelke, ist er mit stattlichen 30% vol. ein Genuss für Liebhaber dunkler Einbecker Biere“, heißt es in der Produkt-Beschreibung.

Getrunken werden kann der Likör bei Zimmertemperatur in der kalten Jahreszeit. Oder gekühlt im Sommer. Denn der Einbecker Bockbier-Likör soll kein „Winter- oder Weihnachtsprodukt“ sein, sondern das ganze Jahr die Likörfreunde erfreuen.

„Der Likör wird, wie alle Produkte unseres Hauses, weder mit industriellen Aromen noch Farbstoffen gefertigt, sondern ist ein reines Produkt aus Bier, Zucker, hochreinem Alkohol und wirklich erlesenen Gewürzen“, sagt Sebastian Budde. „Der Unterschied in der Herstellung zu den bestehenden Bränden, die erst mühsam destilliert werden und dann mehrjährig zur Reifung auf Holzfässer kommen, ist beim Likör die fehlende Destillation“, beschreibt der Chef der Weserbergland-Brennerei. „Bei der Likörherstellung siedet das Bier ein zweites Mal im Kupferkessel, zusammen mit den feinen Gewürzen und dem Zucker, bevor es nach einer Filtration eine mehrmonatige dunkle und kühle Reife antritt.“ Für eine höhere Alkoholstärke vermählt Sebastian Budde mit seinen Team den Gewürzsud vor der Reife noch mit hochreinem Alkohol.

Die 350-ml-Flasche ist im Brauerei-Fanshop und in weiteren Verkaufsstellen in der Region, zum Beispiel bei der Einbecker Senfmühle oder im Klosterhof Brunshausen bei Bad Gandersheim erhältlich.

Hergestellt von der Weserbergland-Brauerei: Der neue Einbecker Bockbier-Likör. Foto: Einbecker Brauhaus AG

„Hopfenfrucht“ für den Deutschen Marketing-Preis nominiert

Der Marketing-Club Göttingen hat die Einbecker Brauhaus AG und Beckers Bester mit ihrem neuen, im März auf den Markt gebrachten Saftler „HopfenFrucht“ für den Deutschen Marketing-Preis 2020 nominiert. Die Preise werden am 3. Dezember online vergeben.

Nominiert für den Marketing-Preis: die Hopfen-Frucht. Foto: Einbecker Brauhaus AG

„Durch die Nominierung der Einbecker Brauhaus AG und Beckers Bester mit ihrem neuen Biermischgetränk HopfenFrucht würdigen wir eine wahrlich erfrischende Innovation aus unserer Region“, erklärten Präsident Ulrich Büchner und Vorstand Thomas Franke in einer Pressemitteilung des Marketing-Club Göttingen.

„HopfenFrucht“ ist eine Kombination aus alkoholfreiem Bier 0,0 Prozent von Einbecker und Direktsaft von Beckers – mit vollem Geschmack, aber ohne Extrakte, Konzentrate, zugesetztem Zucker oder Süßstoffe. In Deutschland wurde mit HopfenFrucht nach eigenen Angaben eine neue Kategorie in der Getränkelandschaft geschaffen: der Saftler. „Der Geschmack ist nicht mit den üblichen Biermischgetränken vergleichbar“ betonte Martin Deutsch, Vorstand der Einbecker Brauhaus AG. „Ich bin sehr beeindruckt, was unser Team gemeinsam mit den Einbeckern entwickelt haben“, ergänzte Sebastian Koeppel als Inhaber von Beckers Bester. Die leichte Hopfennote harmoniere hervorragend mit dem Geschmack der Traube.

Der Deutsche Marketing Preis ist seit 1973 ein Gütesiegel für Spitzenleistungen im deutschen Marketing. Wichtige Kriterien für die Auswahl der jährlichen Preisträger sind ein integriertes Marketing-Konzept, die gewählte Strategie sowie der kluge Einsatz von Techniken und Instrumenten des Marketings. Ebenfalls bewertet werden die im Marketing berücksichtigte soziale, ökologische und gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmens wie auch spezifische Produkt- oder Markenführungsstrategien. In der Wirtschaftsregion Südniedersachsen ist der Marketing-Club Göttingen als Berufsverband die nach eigenen Angaben erste Adresse für alle, die sich dem Marketing und der marktorientierten Unternehmensführung verschrieben haben. Im Fokus stehe die professionelle Auseinandersetzung mit den neuesten Entwicklungen und Erkenntnissen im Marketing, heißt es in der Presseinfo. Als Mitglied des Deutschen Marketing Verbandes mit über 14.000 Führungskräften und
marketingorientierten Unternehmen gehört der Marketing Club Göttingen zur bundesweit größten Vereinigung von im Marketing Verantwortlichen in Praxis und Lehre.

Neuer Stadtführer über Einbeck erschienen

Es braucht lediglich drei Worte im neuen Einbeck-Stadtführer bis die Rede vom Bier ist. Natürlich. „Einbeck und Bier – das gehört zusammen“, beginnt der Text des 74-seitigen Heftes im kompakten Westentaschenformat. Denn selbstverständlich gibt es ein großes Bier-Kapitel in dem frisch erschienen Stadtführer, der sich an Besucher richtet und einen ersten komprimierten Überblick über Einbeck, seine Sehenswürdigkeiten und Geschichte geben will. Einbeck ohne Bier ist schlicht nicht denkbar, ihren Wohlstand haben viele Menschen in den vergangenen Jahrhunderten durch das Bier erreicht. Reichtum, mit dem sie nach dem Stadtbrand von 1540 ihre Häuser so schmücken konnten, wie das Fachwerk sie heute noch Touristen wie Einwohnern gleichermaßen zeigt.

Im Bier- und Brauerei-Kapitel geht es natürlich um die Kunst, gutes Bier zu brauen, wie das die Einbecker in den vergangenen Jahrhunderten bewerkstelligten, wie alles sich zur heutigen Brauerei entwickelte. Martin Luther als bester Bierbotschafter kommt zu Wort, und die Geschichte, wie die Einbecker den Münchenern das gescheite Bier brauen beigebracht haben.

Autor des Stadtführers ist Frank Bertram, der Betreiber dieses Blogs.

Das Heft (ISBN 978-3-9820743-7-5) ist in der Edition Wolf Larsen („Ich bin dann mal in…“) im Verlag Monumente und Menschen (Hamburg) erschienen. Erhältlich ist der Stadtführer im Fanshop des Einbecker Brauhauses, bei der Tourist-Information, im Stadtmuseum, im PS-Speicher, bei Thalia in Einbeck sowie in jeder guten Buchhandlung.

Den neuen Stadtführer gibt es auf Deutsch und Englisch.

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