Einbecker Bierblog

Wissenswertes aus der Heimat guter Biere

Archiv für das Schlagwort “Brauherren Pils”

50 Jahre Stammtisch „Zum goldenen E“

Jeden Montag treffen sie sich. Seit 50 Jahren jeden Montag. 18.000 Tage haben sie so schon gemeinsam verbracht, und das Brauherren Pils gehört immer dazu. Die Mitglieder des Stammtisches „Zum goldenen E“  aus Salzderhelden haben ihr goldenes Jubiläum jetzt unter freiem Himmel im Garten nachgeholt, nachdem am eigentlichen Termin im Febuar die Corona-Pandemie größeren Zusammenkünften noch einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte. 1971 hatten sich auf Initiative der Einbecker Brauhaus AG und des damaligen Direktor Karl-Ernst Lenz Stammtische zum goldenen „E“, dem Markenzeichen der Brauerei, gebildet. Der Salzderheldener war Nummer 13. „Das war für uns eine Glückszahl“, sagt Mitglied Jörg Meister. Denn so lange und so regelmäßig wie der Salzderheldener Stammtisch gibt es keinen mehr der vor 50 Jahren initiierten Treffen.

Klaus Talke, Manfred Döllerer, Jürgen Kiehne, Klaus Haendel, Jörg Meister. Foto: Frank Bertram

Und die Stammtischbrüder sitzen montags nicht einfach so herum, scherzte Jörg Meister. Die Treffen seien dafür da, um Neuigkeiten untereinander auszutauschen, Probleme zu lösen und das Einbecker Bier zu genießen, das einst Martin Luther schon so lobte. Der schwarze Zylinder gehört immer dazu, seit 1993 gibt es als Kleidung für offizielle Anlässe dunkelgrüne Sakkos mit rot-silbern-gestreifer Krawatte.

Immer, wenn sich montags ab 18 Uhr der Stammtisch trifft (jeder der Teilnehmer hat seinen festen Stammplatz), gibt es etwas zu essen. Ein festes Ritual neben dem frisch gezapften Einbecker Brauherren Pils. Selbst zu Zeiten als es die Gastwirtschaft des ehemaligen Präsidenten Jürgen Dietrich (später Monika Voss) in Salzderhelden noch gab, durften die Stammtischbrüder ihr Essen mitbringen. Nach dem Schließen der Gastwirtschaft trifft sich der Stammtisch „Zum goldenen E“ im Gemeinschaftsraum im Bahnhof, zurzeit unter den aktuellen Corona-Bedingungen privat.

Dass der Stammtisch „Zum goldenen E“ zu Salzderhelden gehört, zeigen auch die Aktivitäten der Herren abseits der montäglichen Treffen. Die Stammtischfreunde sind bei allen Veranstaltungen im Flecken regelmäßig dabei, beteiligen sich an den Festen. Daneben unternehmen sie Fahrten in die nähere und weitere Umgebung. Zum Jubiläum gratulierten neben Vertreter der Salzderheldener Vereine auch Ortsbürgermeister Dirk Heitmüller. Der Stammtisch gehöre zum Ortsgeschehen dazu.

Präsident ist seit zehn Jahren Jürgen Kiehne, er ist neben Klaus Talke schon seit 50 Jahren seit der Gründung dabei. Die anderen Herren kamen später hinzu: Dieter Henniges, Albert Thormann, Manfred Döllerer, Klaus Haendel und Jörg Meister. Erst neu dabei sind Edgar Fried, der schon seit über zehn Jahren immer ein gern gesehener Gast war, und Dr. Reinhard Binder.

Welche Wünsche hat der Stammtisch? Jüngere Mitglieder sind gerne gesehen, sobald hoffentlich bald der Gemeinschaftsraum im Bahnhof für die wöchentlichen Treffen wieder nutzbar ist. Auf gezapftes Bier freuen sich alle, die der Einbecker Brauhaus AG für die jahrelange Begleitung danken. Und gesund und munter wollen alle bleiben, um sich montags treffen zu können. Am Stammtisch „Zum goldenen E“.

Jubiläumsfest im Garten bei Jörg Meister (r.). Foto: Frank Bertram
Die Gründungsurkunde vom 22. Februar 1971.
1971 initiierte die Brauerei die Stammtische „Zum goldenen E“.
Fotos von den ersten Treffen im Erinnerungsalbum.
Gruppenfotos aus vergangenen Jahren. Foto: Frank Bertram
Präsidentenwahl im Kreis, der Kandidat in der Mitten.

Brauherren in der Dose

Präsentieren die neue Einbecker Dose (v.l.): Sören Wolff (Verkaufsdirektor Handel Einbecker Brauhaus), Ulrich Meiser (Leiter PR Einbecker Brauhaus), Ingo Schrader (Leiter Marketing Einbecker Brauhaus), Nico Sauk (Auszubildender Einbecker Brauhaus), Fred Matthes (Rewe Alfeld), Ingo Peterhans (Gebietsverkaufsleiter Einbecker Brauhaus), Hella Dettendorfer (Auszubildende Einbecker Brauhaus).

Einbecker Brauherren, das Pils aus der Heimat guter Biere, gibt es jetzt auch in der Dose. Im Getränkemarkt, dem frequenzreichsten Verkaufspunkt, präsentierten Sören Wolff (Verkaufsdirektor Handel), Ingo Schrader (Marketingleiter) und Ulrich Meiser (PR-Chef) jetzt das Halbliter-Biergefäß aus Aluminium. Die Einbecker Brauhaus AG reagiert damit auf gestiegene Nachfrage nach Dosenbier. Bislang hatten die Einbecker nur das „1378“ und mal ein Saisonbier (Mai-Urbock) in Dosen abfüllen lassen, beim Bierstadtlauf ist die Dose ein Mannschaftspreis. Jetzt steigt das Unternehmen mit dem Mengenbringer Brauherren in den Wachstumsmarkt Dosenbier ein. „Wir bekennen uns auch weiterhin zum bewährten Mehrwegsystem“, betont Sören Wolff. „Die Halbliterdose ist aber ein zusätzliches Angebot an unsere Kunden.“ Abgefüllt werden die Dosen nicht in Einbeck, sondern von einer beauftragten Brauerei.

Die Bierdose gilt als praktisches Unterwegs-Gebinde. Sie hat selbst fast kein Gewicht und ist im Gegensatz zu Glas kaum bruchanfällig. Zudem ist die Dose schneller zu kühlen und vor allem beispielsweise für den Outdoor- und Festival-Einsatz gedacht. Aus für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen und entsprechenden Social Media Kanälen bekannt wurde, dass Fußballfans aus Einbeck die neue Einbecker-Dose schon beim Championsleaguespiel der Dortmunder in Barcelona im Handgepäck hatten.

Markantes Design mit dem prägnanten Einbecker „E“.

Die neue Einbecker Brauherren-Dose ist ein auffälliger Hingucker, auf ihr prangt das große rote Einbecker „E“. Darüber freut sich Marketingmann Ingo Schrader: „Das mattglänzende Design ist richtig gut gelungen. Die bedruckbare Fläche schlägt die einer Flasche um Längen, die Dose gilt als Mini-Litfasssäule“.

Die Dose ist längst kein Wegwerfartikel mehr. Sie kann an allen Einweg-Rückgabestellen und entsprechenden Automaten ordentlich entsorgt werden. Das Material wird durch Recycling dauerhaft wiederverwendet. Gerade in Deutschland, wo das Recycling durch das höhere Einwegpfand unterstützt wird, liegt die Recyclingquote von Dosen etwa bei 95 Prozent. Die Einbecker Brauer setzen beim Verpacken konsequent auf Pappe statt Plastik. Die aufgestapelten Paletten etwa werden nicht mit Folie verschweißt.

Der Handel wird durch die Dose von der aufwändigen Sortierung des Leerguts etwas entlastet. Für Fred Matthes beispielsweise, den Chef des Rewe-Marktes in Alfeld, liegen Handling- und Logistik-Vorteile im wahrsten Wortessinn „auf der Hand“. Er habe seit langem beobachtet, dass Kunden neben den Einbecker Bieren in der Mehrwegkiste auch sehr gern Halbliterdosen kauften.

Ulrich Meiser nennt einen Qualitätsaspekt der 0,5-Liter-Dose: „Bier ist ein Frischeprodukt, es sollte kühl und dunkel gelagert werden. Die Dose bietet perfekten Schutz vor Lichteinfluss.“ Auch deshalb habe das Einbecker Brauhaus die Entscheidung zur Sortimentserweiterung getroffen. Wer möchte, kann das Brauherren natürlich auch weiterhin in der Mehrwegflasche trinken, der seit 1851 typischen grünen Relief-Flasche übrigens.

In 24-er Paletten gibt’s die neue Halbliterdose zu kaufen.

Kulinarischer Doppelbotschafter

Zwei Biere, zwei Urkunden: Aus den Händen von Ministerpräsident Stephan Weil (l.) erhielt Brauhaus-Marketingleiter Ingo Schrader die Auszeichnungen „Kulinarischer Botschafter“. Foto: EUROMEDIAHOUSE FOTOCENTRUM Thomas Braeunig

Regelmäßig sind die Einbecker erfolgreich bei diesem Wettbewerb dabei, in diesem Jahr grüßt das Brauhaus gewissermaßen als Kulinarischer Doppelbotschafter. In Hannover überreichte Ministerpräsident (und Einbecker Bierordenträger) Stephan Weil gleich zwei Ernennungsurkunden an Ingo Schrader, den Marketingleiter des Einbecker Brauhauses. Insgesamt 60 Lebensmittel von 45 Herstellern sind „Kulinarische Botschafter Niedersachsen 2019“. „Wieder als Kulinarischer Botschafter prämiert zu werden, erfüllt uns mit Freude. Und es ist uns eine Ehre, gemeinsam mit den anderen ausgezeichneten Produkten den guten Geschmack, den wir in Niedersachsen qualitätsbewusst erzeugen, auch überregional stolz zu präsentieren“, sagte Marketingleiter Ingo Schrader.

Ausgezeichnet wurde zum wiederholten Mal Einbecker Brauherren Pils, ingesamt zum achten Mal prämiert. Die Jury verteilte dieses Lob: „Strohblond, gekrönt mit kräftig-weißer Schaumkrone, mit klassisch-herbem Pils-Geschmack und angenehm spritzig erfrischt es die Kehle und lädt zur Entspannung ein. Mit seinem ausgewogenen Hopfenaroma, das nach Ingwer und Zitrone, aber auch ein bisschen nach Stroh duftet, entfaltet das Brauherren-Pils im Mund eine zurückhaltende wohltuende trockene Bittere, die lange im Nachtrunk erhalten bleibt. Dabei lassen die ausgewählten Edelmalze und Hopfen der Sorten „Herkules“ und „Magnum“ mehr Alkohol vermuten, als es enthält.“

Die zweite Auszeichnung ging an Einbecker Brauherren Pils alkoholfrei, mittlerweile nach 2012 und 2014 auch schon zum dritten Mal prämiert. „Ohne Alkohol, aber mit vollem norddeutschen Pils-Geschmack“, würdigte die Jury. „Der strohgelbe Durstlöscher mit seinen Zitrus- und Brotaromen überzeugt mit seinem schlanken Körper. Gut eingebunden ist die Hopfenbittere, die sich im Hauptdruck dezent zurückhält, jedoch im Nachtrunk spürbar bleibt. Mit seinem zitrus-fruchtigen und süßlich-malzigen Geschmack ist das Einbecker Brauherren Alkoholfrei ein frischer und perfekter Durstlöscher. Klar in der Farbe und mit leichter Rezens bietet es jederzeit einen unbeschwerten Genuss.“

Um das Label „Kulinarischer Botschafter“ zu erhalten, müssen sich die Produkte der Bewertung durch eine unabhängige Fachjury stellen. Alle Kulinarischen Botschafter Niedersachsen sind Lebensmittel, die sensorisch, d. h. in Geschmack, Aussehen, Geruch und Haptik, deutlich überdurchschnittlich in der jeweiligen Produktkategorie bewertet wurden und deshalb beispielgebend sind. Sie müssen in kompromissloser Qualität hergestellt werden und dürfen keine schönenden oder verbilligenden Zusatzstoffe, Hilfs- oder Füllstoffe enthalten, heißt es. Weitere Auswahlkriterien sind die Produktidee und eine authentische, transparente Produkt- und Unternehmensgeschichte. Außerdem müssen sie in Niedersachsen hergestellt werden. In der unabhängigen, ehrenamtlichen Fachjury arbeiten Spitzenköche, Sensorik-Experten, Marketing-Fachleute und Produktentwickler mit. Beworben hatten sich in diesem Jahr insgesamt 77 niedersächsische Unternehmen mit 146 verschiedenen Produkten, heißt es in einer Pressemitteilung der Einbecker Brauhaus AG.

Bier & Bratwurst in Thiais

Die Einbecker Delegation vor dem – ausverkauften – Stand (v.l.): Horst Gärtig, Michael Heraeus, Wolfgang Thies, Bernd Amelung, Gerhard Jünke, Angelika Hüneburg, Ulrich Minkner.

Rekord-Überschuss der Einbecker Delegation beim Gärtnerfest in Thiais zugunsten eines guten Zwecks: Mit dem Verkauf von 500 Bratwürsten und 500 Liter Einbecker Brauherren Pils haben die Einbecker 1500 Euro erwirtschaftet, den traditionell eine soziale Einrichtung in der französischen Partnerstadt Einbecks unweit von Paris erhält. Bernd Amelung als Delegationsleiter hat den Betrag im Beisein des Thiaiser stellvertretenden Bürgermeisters Dany Beucher an Angelo Rizza, den Vorsitzenden von „Voir autrement à Thiais“ („anders sehen in Thiais“) überreicht. „Voir autrement à Thiais“ ist eine Vereinigung von blinden und sehbehinderten Menschen, vergleichbar mit dem deutschen Blindenverband. Bereits seit 2001 ist die Stadt Einbeck – auf Initiative von Gerhard Jünke, Bernd Amelung und Elke Cieslik-Heisig – mit einem Bier- und Bratwurststand auf dem Gärtnerfest in der Partnerstadt Thiais vertreten. Die Einbecker Delegation freut sich bereits auf den Gegenbesuch der Thiaiser zum Eulenfest im Oktober. Der Weinstand auf der Landmeile in der Altendorfer Straße wird dann zugunsten des Fanfarenzuges Einbeck französischen Wein und einige andere Spezialitäten anbieten.

Beständiger Botschafter Brauherren

(c) Euromediahouse

Marketingleiter Ingo Schrader (links), Ministerpräsident Stephan Weil. Foto: Euromediahouse/Einbecker Brauhaus AG

Zum achten Mal in Folge und seit es den Wettbewerb überhaupt gibt ist das Einbecker Brauherren Pils als Kulinarischer Botschafter Niedersachsens prämiert worden. Das Bier aus Einbeck ist damit einer der beständigsten Botschafter. „Das erfüllt uns mit großer Freude. Und es ist uns eine Ehre, den guten Geschmack, den wir in unserer Heimat Niedersachsen qualitätsbewusst erzeugen, auch überregional stolz zu präsentieren“, sagte Brauhaus-Marketingleiter Ingo Schrader. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) überreichte die Urkunde auch in diesem Jahr wieder in einer feierlichen Prämierungsveranstaltung in Hannover. An dem Branchenevent nahmen rund 200 Vertreter aus der Lebensmittelwirtschaft, dem Handel, der Gastronomie sowie Politiker und Verbandsvertreter aus ganz Niedersachsen teil. 41 Unternehmer erhielten von Ministerpräsident Stephan Weil Urkunden für insgesamt 53 ausgezeichnete Lebensmittel, die erfolgreich am Wettbewerb „Kulinarisches Niedersachsen 2017“ teilgenommen hatten. Ausgewählt wurden die Siegerprodukte zuvor von einer unabhängigen Fachjury. Beworben hatten sich in diesem Jahr insgesamt 92 niedersächsische Unternehmen mit 166 verschiedenen Produkten. Das Exzellenz-Label „Kulinarischer Botschafter Niedersachsen“ steht für regionale Herkunft aus Niedersachsen. Die erfolgreichen Hersteller dürfen das Label in der Werbung, zum Beispiel auf Produktverpackungen und in der Unternehmenskommunikation einsetzen. Der Wettbewerb „Kulinarisches Niedersachsen“ wird seit 2010 jährlich von der Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft ausgeschrieben. 243 Produkte von 171 Herstellern dürfen aktuell als „Kulinarischer Botschafter Niedersachsen“ bezeichnet werden und das dazu gehörende Label mit Jahreszahl der Auszeichnung tragen. Seit 2010 begutachtete und verkostete die Jury rund 1100 Lebensmittel.

Einbecker Bier in New York

Screenshot Website.

Ich war noch niemals in New York. Aber wenn ich dann mal dort sein werde, muss ich auf mein Bier aus der Heimat guter Biere in der US-Metropole nicht verzichten. Niemand muss das. Denn direkt am Central Park liegt das „Eleven Madison Park“, ein mehrfach und erst kürzlich wieder ausgezeichnetes Restaurant, das „drittbeste Restaurant der Welt“. Und das hat auf seiner umfangreichen Speisen- und Getränkekarte auch Einbecker Brauherren Pils und alkoholfreies Einbecker Bier zu bieten. Der Gerstensaft wird übrigens über einen US-Importeur aus Connecticut nach Amerika gebracht. Broadway-Besuch und dann ein Bier? Natürlich ein Einbecker? Kein Problem.

Neue Bockbierkutsche vorgestellt

Ein echter Hingucker: die neue Einbecker Bockbierkutsche.

Ein echter Hingucker: die neue Einbecker Bockbierkutsche.

Sie ist ein echter Hingucker, ist Ausschankwagen und Messestand gleichermaßen: die neue Bockbierkutsche der Einbecker Brauhaus AG. Mit einem Brauherren Pils wurde sie heute durch Brauhaus-Vorstand Martin Deutsch und die Marketing-Veranwortlichen Ingo Schrader und Ulrich Meiser getauft. „Dieser Ausschankwagen unterstreicht die Bockbier-Kompetenz des Einbecker Brauhauses“, sagt Deutsch. Das Unikat in wertiger Optik in Grün-Schwarz ist von der Wagnerei Brohm aus dem Odenwald innerhalb von sechs Monaten nach Vorgaben der Brauerei in Handarbeit mit viel Eschenholz entwickelt und gebaut worden.

Holzspeichenräder.

Holzspeichenräder.

Die 7,25 Meter lange, 2,50 Meter breite und 3,30 Meter hohe Einbecker Bockbierkutsche mit den markanten Holzspeichenrädern ist mit modernster Technik ausgestattet, unter anderem mit sechs Fassbierleitungen, außerdem mit einer hydraulisch absenkbaren Tandemachse und einem ausgeklügelten LED-Lichtsystem. Erstmals zum Einsatz kommt die neue Bockbierkutsche bei der Internorga in Hamburg vom 17. bis 21. März 2017. Das Einbecker Brauhaus nimmt nach vielen Jahren der Abstinenz erstmals wieder an diesem Branchentreffen der Hotelerie und Gastronomie teil. Die Bockbierkutsche als Messestand ist dort auf dem Hamburger Messegelände in Halle B, Stand 213, im ersten Obergeschoss zu finden. Heute wurde die Bockbierkutsche, quasi als Generalprobe, auf dem Brauereihof in Einbeck von Mitarbeitern des Brauhauses, der Hanse Service Logistik und der Einbecker Getränke GmbH unter Messe-Echtbedingungen getestet. Das heißt, es gab Einbecker Mai-Urbock, Einbecker Brauherren alkoholfrei und Härke Amber Ale vom Fass, dazu eine Bockwurst mit Einbecker Senf.

Ulrich Meiser, Martin Deutsch und Ingo Schrader (v.l.) vor der Bockbierkutsche.

Ulrich Meiser, Martin Deutsch und Ingo Schrader (v.l.) vor der Bockbierkutsche.

 

Video

Ein Einbecker in den Straßen und Clubs dieser Nacht

Alle Beteiligten freuen sich auf die 17. Music-Night in der Einbecker City.

Alle Beteiligten freuen sich auf die 17. Music-Night in der Einbecker City.

Ob Schlager, stimmungsvolle Popmusik, griechische Folklore, traditioneller Rock und Reggae oder Chansons – für jeden Musikgeschmack ist bei der diesjährigen Einbecker Music-Night am Sonnabend, 27. August, ab 20 Uhr das Passende dabei. Die Besucher der zum 17. Mal von Einbeck Marketing GmbH organisierten City-Veranstaltung können von Ort zu Ort, von Kneipe zu Kneipe wechseln, durch die Straßen ziehen und so einen vielfältigen Musik-Abend genießen. Und dazu gibt es natürlich ein Einbecker Bier. Jede der zehn Innenstadt-Lokalitäten bekommt von der Einbecker Brauerei ein 50-Liter-Brauherren-Fass gesponsert, erklärte Alexander Pohl der Brauhaus AG.

Eine gute Figur…

Amber Ale von Härke, Gin Tonic von Hardenberg.

Amber Ale von Härke, Gin Tonic von Hardenberg.

Bier aus der Kühl-Schubkarre.

Bier aus der Kühl-Schubkarre.

…macht das Amber Ale der Braumanufaktur Härke bei sommerlichen Partys in Einbeck: Auf der Dachterrasse des Hotel Freigeist am PS-Speicher genossen viele Besucher der neuen After-Work-Partyreihe nicht nur Gin Tonic oder anderes, sondern auch das zur Einbecker-Gruppe gehörende Härke Amber Ale vom Fass – oder entschieden sich für das alkoholfreie Einbecker Brauherren Pils aus der Flasche, cool gekühlt in der Schubkarre. Zum lauen Sommerabend passt das Craftbeer aus Peine, das Amber Ale, bestens: Sein leichter malz-, karamellartiger Geschmack im Antrunk, verbunden mit einer leicht fruchtigen Note von der Ale-Hefe, ist unterstrichen vom feinen milden Bitteren des Hopfens mit Zitronenaroma im Abgang, beschreibt es Braumeister Martin Härke. Weitere freigeistige Feierabend-Feten gibt es in Einbeck noch am 23. Juni, 7. Juli,  4. August und 18. August je von 17 bis 22 Uhr entspannt unter freiem Himmel auf der Dachterrasse mit Weitblick über Einbeck und auf den PS-Speicher. Der Eintritt ist frei. Natürlich ist dann auch wieder das Amber Ale am Hahn. Partyfreunde sollten sich auch schon jetzt den 27. August vormerken, wenn die große „FREIgeist dreht auf-Sommerparty“ im Hotel Freigeist Einbeck stattfindet.

Gut besucht: die Premiere der After-Work-Partys in Einbeck.

Gut besucht: die Premiere der After-Work-Partys im Freigeist-Hotel in Einbeck.

Selbstbewusster kulinarischer Botschafter

Brauhaus-Marketingleiter Ingo Schrader nahm die Auszeichnung von Ministerpräsident Stephan Weil entgegen.

Brauhaus-Marketingleiter Ingo Schrader nahm die Auszeichnung von Ministerpräsident Stephan Weil in Hannover entgegen.

Das „Ainpöckisch Bier 1378“ aus Einbeck sparte Ministerpräsident Stephan Weil bei seinem Rundgang in Hannover zu den 48 neuen Kulinarischen Botschaftern Niedersachsens aus. Aber nicht, weil er das neue Bockbier der Einbecker Brauhaus AG nicht probieren wollte. „Das habe ich schon getrunken, und das kann ich empfehlen“, sagte der Regierungschef, der Ende April das erste Fass der neuen Bockbier-Spezialität beim Hoffest der Brauerei in Einbeck angestochen hatte. „Hopfenbetont, vollmundig und selbstbewusst“ lobt die Jury das untergärig gebraute, unfiltrierte Bockbier mit 16 Prozent Stammwürze. Das neu kreierte „Ainpöckisch Bier“ der Einbecker Brauhaus AG erhielt die Prämierung erstmals und genauso wie das Einbecker Brauherren Pils, das bereits zum sechsten Mal ein kulinarischer Botschafter Niedersachsens ist.

Geprüft und ausgewählt werden die ausgezeichneten Produkte von einer unabhängigen Experten-Jury im Auftrag der Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft. Der Markt mit den 48 kulinarischen Botschafter von Ainpöckisch bis Ziegenkäse war für Ministerpräsident Stephan Weil „eine kleine Grüne Woche“, gestand der SPD-Politiker mit Augenzwinkern, „ein Lichtblick im entbehrungsreichen Leben eines niedersächsischen Ministerpräsidenten“. Aber es gehe selbstverständlich nicht um sein persönliches Vergnügen, sagte Weil bei der Verleihungsfeier: Rund 700 Unternehmen mit etwa 7000 Beschäftigten produzieren im Agrarland Niedersachsen Lebensmittel, das sei nach der Auto- die zweitgrößte und eine wichtige Branche im Lande.

2016 beteiligten sich 97 Unternehmen mit insgesamt 177 verschiedenen Produkten am Wettbewerb Kulinarischer Botschafter Niedersachsen – nur beim ersten Mal 2010 gab es mit 180 Bewerbungen mehr Vorschläge. Die Chance auf eine Auszeichnung haben aber nur Lebensmittel, die in der jeweiligen Produktkategorie sensorisch makellos, geschmacklich überdurchschnittlich und damit beispielgebend sind. Der Herstellungsprozess muss für die Jury nachvollziehbar ohne verbilligende oder schönende Hilfs- oder Zusatzstoffe erfolgen. Meisterliches Können, Kreativität und Innovationskraft müssen für die Jury im Produkt erkennbar sein, um Botschafter werden zu können. Die Hauptbestandteile der Produkte sollen soweit möglich aus Niedersachsen stammen, produziert werden muss in Niedersachsen.

Die niedersächsische Marketinggesellschaft will mit dem zum siebten Mal seit 2010 ausgeschriebenen Wettbewerb die nachhaltige Qualität und Vielfalt heimischer Lebensmittel in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. „Viele Verbraucher wissen gar nicht mehr, dass wir sozusagen vor unserer Haustür Produkte haben, die internationalen Spezialitäten mit klingende Namen mindestens ebenbürtig sind“, sagt Geschäftsführer Dr. Christian Schmidt. 201 Produkte von rund 123 Herstellern dürfen inzwischen als „Kulinarische Botschafter Niedersachsen“ bezeichnet werden und das dazu gehörende Label tragen. „Sie sind Genuss- und Nachhaltigkeits-Aktivisten“, lobte Schmidt.

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